Skip to main content

Pilanesberg, Lionsrock und Addo Elephant Nationalpark

Unsere Reise nach Südafrika ist bereits die dritte gemeinsame Reise in das tolle Land am südlichen Ende von Afrika. Das erste Mal ist nun auch unser zum jetzigen Zeitpunkt 1.5 Jahre alter Sohn dabei. Obwohl uns diesbezüglich oft Skepsis entgegengebracht wurde, waren wir stets sehr zuversichtlich, dass die Reise mit ihm ein tolles Erlebnis wird. Das hat sich im ersten Teil der Reise auch bewahrheitet.

Safari-Einstieg im Pilanesberg Nationalpark

Unsere Reise startet auch dieses Mal in Himmelried. Wir holen Christian bei sich zuhause ab und fahren gemeinsam zum Flughafen Zürich-Kloten. Er wird dieses Mal wieder unser Pilot sein, leider aber nur beim Hinflug und nicht mehr bei der Rückreise. Dave darf den Start in Kloten im Cockpit verbringen, anschliessend ist aber Nachtruhe angesagt. Es handelt sich schliesslich auch um einen Nachtflug. Die Landung am nächsten Morgen in Johannesburg darf dafür Jasmin im Cockpit miterleben.

In Johannesburg angekommen nehmen wir unser grosses Mietauto (dank AVIS Prefered ohne Wartezeit) in Empfang und fahren in eine nahe gelegen Shopping Mall, um ein Kinder-Reisebett (und etwas Reiseproviant) zu kaufen. Damit sind wir für die kommenden rund 20 Tage gut gerüstet. Die Reise führt noch am selben Tag an den Rand des Pilanesberg Nationalparks. Dieser liegt rund 2 Autostunden nordwestlich von Johannesburg. Den darauffolgenden Tag können wir vollständig im Nationalpark verbringen und sehen in dem mit rund 570 km2 doch verhältnismässig kleinen Nationalpark viele interessante Tiere. Neben Elefanten, Zebras, Gnus und diversen Antilopen sehen wir auch je ein Spitzmaul- und ein Breitmaul-Nashorn.

Wiedersehen im Lionsrock

Die Reise führt uns auf der nächsten Etappe wieder zurück nach Johannesburg und nochmals rund 3 Stunden weiter nach Süden. Die nächsten zwei Nächte übernachten wir im Lionsrock Big Cats Sanctuary. Vor allem für Dave, aber auch für Jasmin ist es interessant, nach knapp 2.5 Jahren nochmals an diesen Ort mit den vielen Raubkatzen zurückzukehren. Spannend ist vor allem, wie die Leoparden auf Dave reagieren. Der sonst so scheue Mike (das ehemals wilde Leoparden-Männchen) kommt ohne zu zögern an das Gehege. Mehr noch, am selben Abend schnuppert er am Tor sogar an Daves Hand. Das ist selbst für die Lionsrock Tierwärter eher aussergewöhnlich. Am Abreisetag können wir nochmals bei der Fütterung der Raubkatzen zusehen, bevor wir den tollen Ort leider wieder verlassen müssen.

Game Drives im Addo Elephant Nationalpark

Die Weiterreise führt uns erneut nach Süden. Wir umfahren Lesotho und reisen in zwei Tagesetappen zum Addo Elephant Nationalpark nördlich von Port Elizabeth. Die nächsten vier Nächte übernachten wir auf einer tollen, überaus kinderfreundlichen Guest Farm, verbringen die Tage aber natürlich im Nationalpark selbst. Auf diversen Pirschfahrten sehen wir zahlreiche Tiere, insbesondere viele der rund 800 im Park befindlichen Elefanten. Da unser Sohn meist um ca. 6 Uhr Tagwache hat, nützen wir die Gunst der Stunde und fahren auch meistens gleich los – die Tiere sind ja vor allem am Morgen und am Abend aktiv. Dank des frühen Aufstehens können wir bei einer morgendlichen Pirschfahrt auch einmal zwei schöne Löwenmännchen beobachten. Viel zu schnell sind die Tage im Addo Elephant Nationalpark vorbei und wir müssen uns von der Addo Region verabschieden. Damit ist auch bereits die erste Hälfte unserer Südafrika-Reise 2017 vorbei.

Reisen mit Kleinkind

Dieser Blog-Beitrag soll mit ein paar Worten zum Reisen in Südafrika mit einem Kleinkind abrunden. Unser Sohn hat die bisherige Reise mehr als nur gut mitgemacht. Natürlich prägt ein Kleinkind oftmals den Tagesablauf. Man ist auch nicht gleich spontan, wie wenn man ohne Kind unterwegs ist. Für uns ist die Reise mit Kleinkind aber eine Bereicherung. Es ist toll mit anzusehen, wie unser Sohn auf jedermann zugeht, egal ob jung, alt, weiss oder schwarz. Und oft kommen wir dadurch mit den Leuten ins Gespräch. Auffallend ist auch, wie kinderfreundlich die meisten Lokale in Südafrika sind. Das Servierpersonal kümmert sich oft sehr herzlich um unseren kleinen Reisepartner. Die Pirschfahrten sind mit unserem Sohn zwar nicht gleich entspannt, wie ohne Kind. Es ist aber toll, seine Freude an den Tieren und insbesondere an den Elefanten zu sehen. Zu guter Letzt war die Entscheidung, ein grosses Mietauto (Toyota Fortuner 4×4) zu wählen, absolut richtig. In Südafrika sind die Automieten nicht sehr teuer, und den kleinen Aufpreis von einem Kombi zu einem grossen SUV ist in diesem Fall gut investiertes Geld – zumal man auf den nicht immer guten Strassen auch komfortabler unterwegs ist!

Ausblick

Unsere Reise führt nun in der zweiten Hälfte der Garden Route entlang bis ans Westkap und dann nach Kapstadt. Dabei steht die Landschaft der Garden Route, Safari in der kinderfreundlichen Garden Route Game Lodge, die Natur und Tierwelt im Westkap und schlussendlich Kapstadt selbst auf dem Reiseproramm.

Fotos

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.