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USA 2016: Die Florida Keys

Nach dem Umherreisen im Bundesstaat Florida während den ersten zwei Wochen geht es für die letzten fünf Nächte unserer Reise auf die Florida Keys. Diese Inselgruppe südlich von Florida ist mit dem Auto erreichbar. Dazu wurden diverse Brücken über das meist sehr seichte Meer errichtet. Dieser Teil der Reise soll etwas gemütlicher ausfallen als die Zeit zuvor, weshalb wir uns besonders auf diese Zeit freuten.

Die Florida Keys sind eigentlich eine Kette aus über 200 tropischen Koralleninseln, welche auf einer Länge von ca. 290 Kilometern südlich vor der Südspitze der Halbinsel Florida liegen. Bis zu einem Hurrikan im Jahr 1935 waren die wichtigsten Inseln davon durch eine Eisenbahnlinie verbunden. Heute führt der «Overseas Highway» mittels 42 Brücken anstelle der Eisenbahn von Insel zu Insel. Die bekannteste Brücke ist die «Seven Mile Bridge». Sie verbindet die Insel «Marathon» mit «Bahia Honda» und hat entsprechend ihrem Namen eine Länge von 7 Meilen (11 Kilometer). (Quelle: Wikipdia)

Noch am selben Abend des Tages, an welchem wir den südlichen Teil des Everglades Nationalparks besucht haben, fahren wir auf die erste Insel der Florida Keys. Sie heisst «Key Largo» und ist eine der grössten Inseln der gesamten Inselgruppe. Sie dient uns als Ausgangspunkt zu einer Fahrt mit dem Glasbodenboot in das erste marine Naturschutzgebiet der USA, den «John Pennekamp State Park». Ebenfalls verbringen wir viel Zeit am Hotel-Pool, was vor allem auch unser jüngstes Familienmitglied sehr geniesst!

Die Weiterreise von Key Largo führt der Inselkette entlang nach Westen. Wir besuchen dabei das Wild Bird Rehabilitation Center, ein Freiwilligen-Projekt, welches sich der Pflege und Wiederaussetzung von verletzten Vögeln widmet. Auffallend und traurig dabei ist, dass die meisten Verletzungen von Kollisionen mit Autos stammen. Die Touristenfalle «Robbie’s Pier» auf Islamorada besuchen wir ebenfalls. Es ist amüsant zu sehen, wie die grossen Tarpune (Fische mit einer Länge von 1.5-2.5m) durch zahlende Touristen gefüttert werden. Weitere Attraktionen wie das «Dolphin Research Center» oder das «Turtle Hospital» lassen wir aus mehreren Gründen aus. Dabei spielen nicht nur finanzielle oder organisatorische Gründe eine Rolle, sondern auch ethische. Darüber hier zu diskutieren würde aber den Rahmen dieses Beitrages sprengen.

Die westlichste Insel, welche mit dem Auto erreichbar ist, ist Key West. Sie ist wohl die bekannteste Destination auf den Florida Keys und eine touristische Hochburg. Wir finden Key West aber alles andere als ein billiges Touristenziel, sondern geniessen den Charme dieser Insel in vollen Zügen. Einerseits hatten wir bei der Auswahl der Unterkunft ein glückliches Händchen, liegt diese doch sehr zentral. Das ermöglicht es uns, alle für uns interessanten Destinationen zu Fuss zu erreichen. Andererseits hat die wichtigste Strasse in Key West (die «Duval Street») trotz der vielen Souvenirläden einiges zu bieten. Der Mallory Square und die Marina sind ebenfalls schön gelegen und der Sonnenuntergang wird am Mallory Square tagtäglich richtiggehend zelebriert. Es lohnt sich auf alle Fälle, da einmal dabei zu sein! Wir unternehmen unter anderem auch einen Schnorchel- und Dolphin-Ausflug. Delfine sehen wir dabei leider keine, dafür gibt es unter Wasser Barracudas und Rochen zu erblicken!

Viel zu früh müssen wir uns auf die Rückreise nach Miami machen. Nach rund 3.5 Stunden Autofahrt treffen wir am Ausgangspunkt unserer Reise ein – in Miami Beach. Wir treffen dort auf Christian, der auch auf dem Heimflug nach Zürich unser Pilot sein wird. Nur ungerne verlassen wir am Tag darauf Miami bzw. Florida, wir hätten es hier gut und gerne noch ein paar Tage ausgehalten.

Abschliessend lässt sich sagen, dass wir die Zeit in Florida sehr genossen haben. Obwohl der Westen der USA unserer Meinung nach landschaftlich einiges mehr zu bieten hat, ist Florida allemal eine Reise wert. Vor allem die Florida Keys behalten wir in bester Erinnerung. Ein Besuch Wert ist mit Sicherheit auch das Kennedy Space Center – gemäss Jasmin auch für «Nicht-Technik-Affine» Personen! Erwähnenswert sind ebenfalls die wunderschönen und endlos scheinenden Sandstrände an der Ostküste von Florida oder das schmucke Städtchen St. Augustine. Nicht fehlen in dieser Aufzählung darf natürlich Miami Beach! Bezüglich dem Reisen mit Baby können wir beruhigt feststellen, dass wir unseren Entscheid zu einer derartigen Reise zu keiner Sekunde bereut haben! Unser Sonnenschein hat die Reise absolut super mitgemacht. Man darf ebenfalls erwähnen, dass die Amis sehr kinderlieb und dementsprechend super eingerichtet sind. Rückblickend können wir nur dazu raten, mit Baby zu reisen und würden bzw. werden es mit Sicherheit wieder tun!

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