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Flitterwochen: Lionsrock und Addo Elephant Park

Nach dem erholsamen ersten Teil unserer Reise, welchen wir auf Mauritius geniessen durften, führt uns die Route nach Südafrika. Ein erstes Highlight ist der Besuch der Raubkatzen Rettungsstation „Lionsrock“, auf welcher Dave im Mai 2014 vier Wochen verbracht hat. Der zweite Schwerpunkt liegt rund 900 Kilometer südlich bei Port Elizabeth und heisst „Addo Elephant National Park“.

Nach einem gut 4-stündigen Flug landen wir am Morgen des 21. Dezember 2014 in Johannesburg. Erstaunlicherweise kommen wir sehr rasch durch die Passkontrolle und können auch unser Gepäck sogleich in Empfang nehmen. Das kann in Johannesburg sonst schon mal gut und gerne 90 Minuten dauern. Anschliessend können wir auch unseren Mietwagen sogleich in Empfang nehmen und starten unsere Reise auf dem afrikanischen Festland. Die Reise führt uns knapp 300 Kilometer nach Süden nach Lionsrock. Im „Big Cat Sanctuary“ von Vier Pfoten können wir sogleich in unser Zimmer einchecken. Gästen ist es im Normalfall nur erlaubt, in geführten Touren die Tiere zu besuchen. Da Dave als ehemaliger Volunteer aber die meisten Tiere noch kennt und auch weiss, wie man sich zu verhalten hat, dürfen wir auf eigene Faust losziehen. Auch am nächsten Tag sind wir fast ununterbrochen im grossen Areal von Lionsrock unterwegs und bestaunen die tollen Tiere.

Am Dienstag, 23. Dezember müssen wir Lionsrock wieder hinter uns lassen. Diesen Tag verbringen wir vor allem im Auto, haben wir doch rund 850 Kilometer zurückzulegen. So treffen wir um ca. 17:30 Uhr in der Nähe von Addo in unserem Guest House ein, in welchem wir die drei nächsten Nächte übernachten werden. Den 24. Dezember sowie den Weihnachtstag selbst verbringen wir zum grössten Teil im Addo Elefant National Park. Dieser ist vor allem für seine grosse Anzahl Elefanten (zurzeit ca. 800 Exemplare) bekannt. So erstaunt es nicht, dass wir ab und zu eine grössere Herde dieser tollen Tiere beobachten dürfen. Die grösste Herde an diesen zwei Tagen besteht aus rund 100 Tieren. Das ist nicht nur anhand der vielen Tiere sehr eindrücklich, sondern vor allem auch darum, weil man die Tiere selbst fast nicht hört. Ausser dem Plätschern des Wassers oder dem Knacken von Ästen geht von den Tieren kein Laut aus. Es erklärt die Tatsache, dass diese scheinbar lautlos aus dem Busch auftauchen oder auch wieder darin verschwinden.

Nebst den Elefanten können wir an diesen zwei Tagen diverse Antilopenarten, Zebras, Strausse und andere Tiere beobachten. In Erinnerung bleiben wir uns bestimmt die Begegnung mit zwei jungen Elefantenbullen, urplötzlich neben unserem Auto stehen und uns ganz genau beschnuppern. Ebenfalls speziell ist die Erfahrung, Weihnachten weit weg von Zuhause bei 30°C inmitten der Savanne verbringen zu können.

Am 26. Dezember führt uns unsere Reise von Addo weg nochmals ein Stück nach Osten. Im dritten Teil unserer Flitterwochen werden wir in zwei Private Game Reserves nochmals ausgiebig Gelegenheit haben auf Safari zu gehen.

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