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Die Pazifikküste von Portland bis San Francisco

Die letzte Etappe unserer USA Reise 2014 führte uns vom Yellowstone Nationalpark nach Osten an die Pazifikküste nach Portland. Der Küste entlang reisten wir nach Süden bis nach San Francisco, wo unsere Reise leider endete. Highlights der Etappe waren vor allem die wunderschönen Strände in Oregon, der Crater Lake Nationalpark sowie der Besuch des Six Flags Nationalparks.

Nach den tollen Erlebnissen im Yellowstone Nationalpark waren wir gespannt, was uns auf der letzten Etappe unserer USA Reise noch erwarten würde. Die Tagesreisen quer durch Idaho und Oregon bis nach Portland waren vor allem als Überführungsetappen gedacht, sind die Sehenswürdigkeiten in dieser Region doch eher spärlich gesät. Unser Tagesinhalt bestand so vor allem aus Autofahren. 500 Kilometer pro Tag lagen da schon mal drin. Wir liessen es uns aber nicht nehmen, Idaho Falls und Twin Falls zu besuchen. Ein Besuch des Craters of the Moon National Monuments mit seinen Lava-Landschaften erinnerte stark an unsere Ferien in Island und einen weiteren Zwischenstopp legten wir bei den Bruneau Dunes ein. Diese Sanddünen inmitten der steppenartigen Landschaft von Idaho verliessen wir aber aufgrund der aggressiven und unzählichen Moskitos mehr oder weniger fluchtartig. Einen Besuch auf der letzten Etappe vor Portland legten wir beim Bonneville Dam ein. Dieser Staudamm ist für Portland und die Umgebung von strategischer Wichtigkeit. Für uns interessant war vor allem aber die Fischtreppe, bei welcher die zahlreichen flussaufwärts-schwimmenden Fische auch von Unterwasser beobachtet werden konnten.

Portland ist keine typische amerikanische Grossstadt, dafür ist sie zu klein und zu grün. Vor allem die vielen, grossen Parks und die botanischen Garten sind aber typisch für Portland. Wir liessen es und nicht nehmen, den weltbekannten Rosengarten zu besuchen, genossen aber auch die Aussicht vom einen oder anderen Aussichtspunkt oberhalb der Stadt. In Portland nahmen wir schlussendlich fürs erste von Roland Abschied, welcher nach Las Vegas weiterreiste. Unsere Route führte uns an die Pazifikküste vor Portland zum Haystack Rock, und von diesem der Küste entlang nach Süden. Nicht nur die Seal Cove (eine Grotte, welche von Seelöwen in Besitz genommen wurde), sondern auch die vielen unendlich gross scheinenden und teilweise menschenleeren Strände in Oregon sind absolut sehenswert.

Bei den Oregon Dunes verliessen wir die Pazifikküste, denn unsere Reiseroute führte uns einige Kilometer ins Landesinnere zum Crater Lake Nationalpark. Auf rund 2000 m.ü.M. befindet sich in einem Krater eines erloschenen Vulkans ein tiefblauer See. Vor allem weil dem See kein Wasser zugeführt wird (z.B. durch einen Bach) ist das Seewasser extrem klar, was die tiefblaue Farbe erklärt – eine einzigartige Szenerie und ein wunderschöner Anblick.

Auf der Weiterreise nach San Francisco planten wir einen Tag im Six Flags Discovery Kingdom ein. Der Grund dazu waren weniger die Roller Coster (die dazu nicht einmal wirklich toll waren), sondern die Möglichkeit, mit Delphinen zu schwimmen. Jasmin erfüllte sich damit einen grossen und lange gehegten Traum, einmal ein solches Tier berühren zu dürfen oder sogar mit ihm im Wasser zu sein.

In San Francisco, dem Zielort unserer Reise, fühlten wir uns schon beinahe zuhause, war es doch für uns längst nicht mehr der erste Besuch dieser tollen Stadt. Wir trafen uns dort einerseits wieder mit Roland, durch Zufall aber ebenfalls mit Michel, welcher während deines Sprachaufenthalts in den USA gerade auf der Durchreise war. Zu viert verbrachten wir den letzten Tag auf gemütliche Art und Weise und mit dem Besuchen einiger Sehenswürdigkeiten wie Twin Peaks oder Alamo Square.

Der dritte Teil unserer Reise war wohl etwas weniger spektakulär als die ersten beiden Etappen, und vor allem durch lange Tagesreisen geprägt. Trotzdem war auch diese Etappe immer wieder mit kleineren Highlights gespickt. Besonders eindrucksvoll bleibt auch der Crater Lake Nationalpark in Erinnerung. Der Abschluss unserer USA-Reise in San Francisco gehört schon fast zu unserem USA-Standard, und in dieser tollen Stadt wird es einem auch beim wiederholten Besuch nie langweilig.

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